Die Gründung der SCHUTZGEMEINSCHAFT erfolgte in der Notzeit nach dem 2. Weltkrieg: Der Niedergang des Wildbestandes erschien vielerorts unaufhaltsam.
Die SCHUTZGEMEINSCHAFT hatte wesentlichen Anteil daran, diese Gefahr zu bannen. Heute ist wieder Notzeit für viele Arten der freilebenden Tierwelt und ihre Lebensräume. Umweltbelastungen beeinträchtigen nicht nur die Menschen, sondern auch die Pflanzen- und Tierwelt.
Hier setzt die SCHUTZGEMEINSCHAFT an. Sie gibt den Anstoß, dass Arbeiten von fachlich qualifizierten Personen durchgeführt werden und den Entscheidungsträgern im politischen Bereich die richtigen Stellungnahmen zugehen.
All dies geschieht vor allem mit ehrenamtlichen Kräften und in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Einrichtungen. Darüber hinaus gewährleistet die Bürogemeinschaft mit Fachorganisationen wie dem Fonds für Umweltstudien, dem Rechts-Center der Internationalen Union zur Erhaltung der Natur und der natürlichen Hilfsquellen (IUCN), dem Deutschen Komitee des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), dem KSSF und anderen ein sachkundiges Anpacken der oft komplizierten Vorgänge.
Nur so war es möglich, dass Vorstandsmitglieder der SCHUTZGEMEINSCHAFT maßgeblich am Zustandekommen mehrerer internationaler Vereinbarungen beteiligt waren: vom Washingtoner Abkommen über den Handel mit gefährdeten Arten bis zur "Berner Konvention" und der "Bonner Konvention über die wandernden Tierarten" sowie der "Weltcharta für die Natur".
Die SCHUTZGEMEINSCHAFT wählt in jedem Jahr seit 1992 ein Wildtier, auf das in der Öffentlichkeit besonders hingewiesen werden soll, zum "Tier des Jahres". Auch Ihr Vorschlag für das nächste Tier des Jahres hilft mit, die Bedeutung unserer freilebenden Tierwelt zu betonen. Fernsehen, Rundfunk und Presse berichten ausführlich darüber.
Für all diese wichtigen Aufgaben braucht die SCHUTZGEMEINSCHAFT auch Ihre Hilfe.
Werden Sie Mitglied und tragen Sie mit dazu bei, dass uns die durch viele unsichtbare "Gitter" eingeengten und gefährdeten Wildtiere auch morgen noch als kostbarer lebender Bestandteil unserer Wälder, Felder, Gewässer und Berge erhalten bleiben. Die jährliche Zuwendung muss nicht höher sein als 10 Euro.
Die Plakate, die zur Aufklärung im Sinne unserer Arbeit dienen, finden Sie auf den nachstehenden Seiten.