Die SCHUTZGEMEINSCHAFT mit Sitz in Bonn dient der Erhaltung, der Pflege und der Hege der freilebenden Tierwelt. Sie hat sich auf dem Gebiet des Naturschutzes bewusst ein Teilgebiet herausgegriffen, um ihre Arbeit intensiv gestalten zu können. Sie setzt sich für den Schutz des Lebensraums freilebender Tiere durch Schaffung von Reservaten ursprünglicher Landschaften (Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie Naturdenkmale), für eine moderne, biologisch gesunde Landschaftspflege und die Sauberhaltung der Gewässer ein. Sie wurde nach dem 2. Weltkrieg gegründet und gilt heute unter der Vielzahl von Natur- und Umweltorganisationen u.a. als eine Trägerin gemeinschaftlicher Anstrengungen für eine Nutzung unter dem Prinzip der Nachhaltigkeit, d.h. auch einem Konsens zwischen Jagd- und Naturschutz.
Die SCHUTZGEMEINSCHAFT findet in der Öffentlichkeit Beachtung auch durch die Wahl des "Tier des Jahres". Sie wählt in jedem Jahr seit 1992 ein Wildtier, auf das in der Öffentlichkeit besonders hingewiesen werden soll, zum "Tier des Jahres". Auch Ihr Vorschlag für das nächste Tier des Jahres hilft mit, die Bedeutung unserer freilebenden Tierwelt zu betonen. Fernsehen, Rundfunk und Presse berichten ausführlich darüber.
Zu unserer Arbeit gehört auch Aufklärung mit Hilfe einer breiten Palette an Plakaten sowie Aktionen in Schulen. Regelmäßig erscheint das Heft "Für unsere freilebende Tierwelt". Einen umfassenden Überblick über die Entstehung und die Arbeit der SCHUTZGEMEINSCHAFT gibt das Buch "Wild hinter unsichtbaren Gittern" von Werner Koep.
Von den zuständigen Stellen wird die SCHUTZGEMEINSCHAFT bei den Vorbereitungen für Gesetze und Verordnungen gehört; sie ist auf Bundesebene eine nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannte Organisation. Die SCHUTZGEMEINSCHAFT Deutsches Wild war die erste deutsche Organisation, die im Rahmen der IUCN international aktiv wurde.